Was, wenn ein Konflikt nicht das Ende einer Verbindung ist – sondern der Anfang einer neuen?
Wir, die wir diese Versnataltung organiseren, betrachten Konflikte als zugehören zum Projektalltag: Konflikte entstehen (immer) dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Erwartungen, Erfahrungen und Sichtweisen zusammenkommen, also besonders auch in Projekten. Manchmal führen sie zu Trennung und Stillstand; manchmal aber öffnen sie uns einen Raum für etwas Neues, teils auch etwas besseres - frei nach dem von uns oft ins Rennen eingebrachten Motto: 1 + 1 = 3.
Die R:PM – Revier Sessions sind ein bewusst offenes Format der GPM-Regionalgruppe Dortmund/Ruhrgebiet ... keine klassische Weiterbildung, kein (passiver) Vortrag, sondern unser sozialer Möglichkeitsraum, in dem wir alle Projektmanagement als Haltung, Beziehung und gemeinsame Verantwortung erlebbar machen (wollen).
Bei unserer 4. Revier Session schauen wir deshalb auf den Umgang mit Konflikten und Brüchen – und auf die Frage, was daraus entstehen kann.
„Konfliktmanagement wie Kintsugi: Aus Brüchen wachsen neue Verbindungen …“
Kintsugi, die japanische Kunst der Reparatur zerbrochener Keramik, liefert dabei ein starkes Bild: Der Bruch wird nicht versteckt. Er wird sichtbar gemacht und Teil der neuen Verbindung.
Was bedeutet dieses Bild für uns als Projektmenschen?
- Wie gehen wir mit Konflikten um?
- Was können wir aus Brüchen lernen?
- Und wie können aus schwierigen Situationen wieder tragfähige Verbindungen entstehen?
Nach einem kurzen Impuls von Matthias (Olt #GernePerDu) wollen wir über das Bild und miteinander ins Gespräch kommen. Neu bei dieser R:PM: Ein Interview mit unterschiedlichen Perspektiven ergänzt den Impuls aus den ersten drei Revier-Sessions, bevor wir das Thema gemeinsam in kleinen Gruppen weiterdenken und auf unsere Praxis übertragen.
Eingeladen sind Studierende, Young Professionals, Berufseinsteigende und erfahrene Projektmenschen – aus unterschiedlichen Branchen, mit unterschiedlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Sichtweisen.
Ihr, die Menschen stehen im Mittelpunkt; aus unserer Erfahrung gibt Struktur Orientierung und Optimismus ist Pflicht.
Und deshalb gilt auch diesmal:
Lassen Sie uns zum Äußersten gehen und miteinander reden.