
Der Aufbau eines Project Management Office (PMO) gilt in vielen Organisationen als Mammutprojekt: langwierig, komplex, ressourcenintensiv. Dabei ist das Bedürfnis nach einem zentralen Steuerungsinstrument für Projekte aktueller denn je. Strategien wollen konsequent umgesetzt, Ressourcen effektiv eingesetzt und Projektportfolios überblickt werden. Doch wie gelingt der Einstieg, ohne sich in monatelangen Konzeptphasen zu verlieren?
Genau hier setzt das Konzept des Minimum Viable PMO – kurz MVPMO – an. Es ist eine pragmatische Antwort auf die Frage:
Wie lässt sich ein PMO schnell, wirksam und mit minimalem Aufwand etablieren?
Statt die perfekte Lösung von Anfang an umzusetzen, geht es darum, in kurzer Zeit ein funktionierendes Grundgerüst bereitzustellen. Und zwar so, dass es sofort Mehrwert für die Stakeholder schafft.
Das Prinzip erinnert an agile Vorgehensweisen: starten, lernen, weiterentwickeln. Im Zentrum stehen dabei drei schlanke Phasen: Zuerst werden die wichtigsten Stakeholder eingebunden, ihre Erwartungen erhoben und priorisiert. Danach folgt die Auswahl von maximal drei Kernservices, für die klare Rollen und Prozesse definiert werden. In der letzten Phase werden diese Leistungen im Alltag getestet – mit dem Ziel, ein sofort einsatzfähiges PMO zu schaffen.
Besonders spannend: Der Erfolg des MVPMO wird nicht an Kennzahlen oder Reifegraden gemessen, sondern am gefühlten Nutzen der Stakeholder. Ein mutiger, aber konsequent kundenorientierter Ansatz – und genau das macht ihn so attraktiv für Organisationen, die Ergebnisse sehen wollen, nicht nur Pläne. Das MVPMO lässt sich zudem flexibel erweitern, sobald erste Erfolge sichtbar sind. So entsteht Schritt für Schritt ein belastbares PMO mit wachsender Akzeptanz.
Das Whitepaper „Das MVPMO – Der schnellste Weg zum PMO“ beleuchtet den Ansatz im Detail und liefert praxisnahe Tipps für die Umsetzung. Wer auf der Suche nach einem schnellen, aber fundierten Einstieg ins Thema PMO ist, findet hier genau den richtigen Impuls.
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Dr. Jörg Klein ist Experte für Projektmanagement, Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit. Nach seiner Promotion in Chemie an der Universität Cambridge hat er umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Führungspositionen gesammelt. In seinen derzeitigen Rollen als Interims-Manager, Leiter der Fachgruppe PMO der GPM und Mitglied des Aufsichtsrats der GPM hilft er Organisationen, die Projektwelt zu gestalten und Strategie in nachhaltiges Wachstum zu überführen.
j.klein@gpm-ipma.deNicole Malso ist zertifizierte Projekt- und Changemanagerin. In ihrer aktuellen Funktion als Leiterin der Stabsstelle Projekt- und Programmmanagement bei der Bundesstadt Bonn beschäftigt sie sich mit Aufbau und Weiterentwicklung der PMO-Services. Neben ihrem beruflichen Alltag engagiert sie sich ehrenamtlich bei der GPM und leitet seit 2024 die Fachgruppe PMO.
n.malso@gpm-ipma.deStefanie Hanschkatz ist Fachgruppenleiterin PMO bei der GPM und seit vielen Jahren auf Projekt- und Multiprojektmanagement spezialisiert, insbesondere auf den Aufbau wirksamer PMOs und die Steuerung von Mehrprojektsituationen. Beruflich verantwortet sie als Head of Transformation Platform Services bei der LCSI GmbH den IT-Betrieb und die Weiterentwicklung von Plattformlösungen für die öffentliche Verwaltung. Engagiert verbindet sie strategische Steuerung mit pragmatischen Ansätzen wie dem „Minimum Viable PMO“, um Organisationen schnell zu messbarem Projektnutzen zu führen.
s.hanschkatz@gpm-ipma.de
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