
Software für das Projektmanagement umfasst heute viel mehr als die üblicherweise mit diesem Begriff assoziierten Tools zur Netzplantechnik. Neben den klassischen Methoden des Ablauf-, Termin-, Ressourcen- und Kostenmanagements sind webbasierte Projektportale, spezifische Software zur Aufwandsschätzung oder Risikobewertung nur einige Beispiele für darüber hinausgehende Produkte.
Wer eine Projektmanagement-Software einführen möchte, findet oft eine große Anzahl von Produkten vor, die sich auf den ersten Blick sehr ähneln. Ist dann ein geeignetes Produkt identifiziert, beginnt die eigentliche Arbeit: Das PM-Tool muss erfolgreich implementiert und im Unternehmen verankert werden.
Die Fachgruppe beschäftigt sich grob mit dem folgenden Aufgabenspektrum: fachliche Building-Blocks und deren Abhängigkeiten, Technologien für PM-Software und Einführungsmodelle von PM-Software. Als ein Building-Block sollen hier die Teilbereiche des Projektmanagements verstanden werden, wie beispielsweise das Ressourcen- oder Risikomanagement.

Die Methodenlandkarte wurde entwickelt, um bei der Einführung von PM-Software einen konzeptuellen Rahmen zur Ableitung eines passenden Funktionsumfangs für Institutionen bereitzustellen. Sie stellt PM-Methoden samt Abhängigkeiten dar und berücksichtigt dabei das angestrebte PM-Niveau sowie den Anwendungsbereich (Projekt, Programm, Portfolio).
Eingesetzt wird sie in der Auftragsklärungsphase als interaktives Miro-Board, um die Kommunikation zu erleichtern und die Einführung von PM-Software wirtschaftlicher zu gestalten. Entwickelt wurde sie von der GPM-Fachgruppe „Software für Projektaufgaben“ in den Jahren 2020–2024.
Das zentrale Dokument „Methodenlandkarte zur Einführung von PM-Software“ erläutert den Rahmen und das Miro-Board. Ihm sind drei weitere Dokumente beigefügt.
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