Komlexe Projekte und Transformationen scheitern häufig nicht an fehlender Methodik, sondern an mangelnder Transparenz über Ergebnisse, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und tatsächlichem Projektfortschritt. Der Vortrag stellt einen praxisorientierten Ansatz für liefergegenstandsbasiertes Projektmanagement vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Projekte stärker über überprüfbare Ergebnisse ("Liefergegenstände") statt ausschließlich über Aktivitäten und Meilensteine gesteuert werden können.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird gezeigt, wie Liefergegenstände zur Verbesserung von Transparenz und Steuerbarkeit beitragen, wie Quality Gates zur objektiven Fortschrittsbewertung eingesetzt werden können, wie Abhängigkeiten und Governance-Strukturen integriert betrachtet werden können und wie toolgestützte Projektsteuerung die operative Umsetzung unterstützt. Darüber hinaus wird erläutert, wie sich das vorgestellte Vorgehensmodell unabhängig von klassischen, agilen oder hybriden Projektmanagementmethoden einsetzen lässt und welche Potenziale sich ergeben.