KI hat sich inzwischen in immer mehr Bereichen unserer Industrie- und Arbeitswelt durchgesetzt und somit auch das Projektmanagement verändert.
- In der Ressourcen- und Dispositionsplanung: KI-Verfahren sind in der Lage, in Millisekunden die für das Projekt vorgesehenen und eingeplanten Ressourcen zu analysieren und zu optimieren. Bei dynamischen Veränderungen (Krankheit von Experten etc.) ermitteln diese Verfahren optimierte Problemlösungen und passende Dispositionsplanungen.
- In Entscheidungssituationen (weg vom „hope-based Planning“): KI-Verfahren aus dem Bereich der semantischen KI analysieren, interpretieren und lernen aus externen und internen Daten und ermitteln optimale Entscheidungen vor allem in der Einsatzplanung und der Projektsteuerung.
- Im Bereich der Prognose des Projekterfolges: Performante Analytics-Verfahren ermitteln anhand vorhandener Projektplanungs-Daten Prognosen über das Projektergebnis, die notwendigen Aufwände und die potentiellen Risiken; auch die Risiken werden mittlerweile mit Hilfe von KI analysiert und bewertet.
Die sich anschließende Diskussion wird u.a. auf die folgenden Aspekte eingehen:
- Was macht KI heute schon: wo unterstützt sie – was kann sie potenziell übernehmen?
- Wie verändert sich die Führungsarbeit bzw. Führungs- bzw. die Kultur in einem entsprechenden Projekt/ einem Unternehmen?
- Wohin wird sich der KI-Einsatz im Führungsbereich entwickeln – wo sollten wir Grenzen ziehen/ Regeln definieren?
- Im Bereich Verwaltungsaufgaben: Bei Einsatz von Robotic Process Automation-Systemen übernehmen Robots alle „lästigen“ Routine, Kontroll-, Dokumentations- und Abrechnungsaufgaben und entlastet damit den Projektmanager.