Die KGSt, Kooperationspartnerin der GPM, hat in einem gemeinsamen Bericht mit der Bertelsmann und der Robert Bosch Stiftung herausgearbeitet, dass es ein Leitbild für die Integration braucht, diese im positiven Sinne zu gestalten. Der ebenenübergreifende Kommunikationsfluss stellt eine entscheidende Komponente eines erfolgreichen Integrationsmanagements dar.
Aus dem Publikum kamen dazu interessierte Wortmeldungen und Kommentare und es wurde deutlich, dass die Vernetzung und Steuerung nicht ausreichend funktioniert. Viele Maßnahmen und Projekte wüssten nicht voneinander und seien nicht untereinander abgestimmt. Dies konnte Frau Strehmann aus der praktischen Arbeit heraus unterstreichen. Die Erfahrung zeige, dass dringend benötigte Netzwerkstellen meist nur befristet besetzt sind. So würden funktionierende Netzwerke immer wieder verloren gehen.
Mit Bezug auf den Berliner Masterplan Integration und Sicherheit 2016 und den dazugehörigen Umsetzungsbericht aus dem Sommer 2017 wurde darauf hingewiesen, wie viel Potential darin stecken könnte, die Grundsätze des Projektmanagements anzuwenden: denn hier fehlt der Dialog über Erreichtes und Defizite mit Blick auf ein klares Ziel, die Analyse der Gründe, die kontinuierliche Steuerung und Benennung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele.
So ergab beispielsweise die Diskussion auf dem GPM Kongress im Januar 2017 „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“ mit Vertretern aus Jobcentern und kommunalen Integrationsbeauftragten, wie wichtig ein vernetztes, ämterübergreifendes Einzelfallmanagement wäre. Es fehlt eine Struktur, in der solche Vorschläge zur Umsetzung gelangen können. Projektmanagement könnte helfen, diese zu erarbeiten.
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