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Ist die Lehre der Zukunft „hybrid“?

Der kollegiale Erfahrungsaustausch zu hybrider Lehre stand im Mittelpunkt des Online-Stammtisches der Fachgruppe „Projektmanagement an Hochschulen“ am 13. April 2022. Die von Prof. Dr. Harald Wehnes, Universität Würzburg, und Paul Christian John, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), moderierte Veranstaltung befasste sich darüber hinaus mit einem Update-Erfahrungsaustausch zur „Ukrainehilfe und Hochschulen“ und zu Tools für die Digitale Lehre, die Digitale Souveränität und DSGVO-Konformität ermöglichen.

Vor gut einem Jahr hatte Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der HRK im Rahmen seiner Keynote „Welche virtuelle Lehre brauchen wir?“ seine Vision der zukünftigen Lehre bei einer internationalen Fachtagung der Fachgruppe „Hochschulen“ vorgetragen. Inzwischen haben immer mehr Professoren und Dozenten eigene Erfahrungen zu „Hybrider Lehre“ sammeln können. Im Rahmen des Stammtisches der Fachgruppe fand nun ein erster Erfahrungsaustausch statt.

Im Anschluss an eine Erhebung zum Status-Quo“ stellte Christian John beispielhaft die Umsetzung von hybrider Lehre am Fallbeispiel „Vorlesung Projektmanagement am KIT“ vor. Dabei ging er insbesondere auf das Setting, die technischen Voraussetzungen und das Feedback der Studierenden ein.


Die wichtigsten Ergebnisse der anschließenden Diskussion: 

  • Das Thema „Hybride Lehre“ (= parallel online und Präsenz) steht noch am Anfang – vergleichbar mit Online-Lehre im April 2020 – und enthält viele noch nicht gehobene Potentiale: „Mit Mut an herangehen – Übung macht den Meister“.
  • Wesentliche Voraussetzung für „Hybride Lehre“ ist eine funktionierende Technik – am besten feste Installation in den Hörsälen / Seminarräumen.
  • Jede Veranstaltung ist zu prüfen, ob sie für „Hybride Lehre“ geeignet ist.
  • Es gibt gute Erfahrungen mit der sequentiellen Kombination von Online- und Präsenzlehre, d.h. einige der Lehrveranstaltungen finden im Online-Format (z.B. Wissensvermittlung; 2/3), die anderen (z.B. Gruppenarbeiten; 1/3) im Präsenzformat statt.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Harald Wehnes