Intensivworkshop: Zukunft des PM/PL

die agil-digitale Umwälzung und der souveräne Umgang damit

Ziel

Wir verfolgen mit dieser Werkstatt das Ziel die konkreten Veränderungen der Anforderungen an PL/PM im Zusammenhang mit „Agilisierung“ und „Digitalisierung“ deutlich zu machen und PM/PL dabei zu unterstützen in diesem Wandel Ihren Weg in eine zufriedenstellende Zukunft als Führungsperson zu finden.

Sie haben den Nutzen, sich in Ruhe Gedanken machen zu können über Ihre Erfahrungen mit der digital-agilen Umwälzung und in den Austausch zu gehen mit KollegInnen über die Folgen dieser Veränderungen – sowohl für Sie selbst, als auch für die Projekt-Landschaft, in der Sie arbeiten.

Weil wir verschiedene Perspektiven einnehmen, „dahinter“ schauen, Handlungsmuster und Motive erkennen und neue Konzepte erproben, ergeben sich viele Anregungen, die Sie zu einer Neu-Orientierungen nutzen können. Sie bekommen die Gelegenheit ihre Rollen zu hinterfragen und in Auseinandersetzung mit ProductOwner und ScrumMaster sowie dem Anspruch Selbst-Organisation an das Team im Erproben neuer Rollen und Instrumente/ Werkzeuge für sich neue Wege in Ihre berufliche Zukunft zu finden und Anregungen zu gewinnen, diese bewußt zu gestalten und sich souverän in der „agil-digitalen Welt“ bewegen zu können. Auf diesem Weg werden Sie die Chance haben, neue oder auch wieder-aktivierte Führungskonzepte/ -modelle kennenzulernen und anhand von Beispiel-Situationen aus Ihrem Projekt-Alltag zu erproben, welche davon für Sie attraktiv genug sind und zu Ihrem Kontext passen, um sie in ihr Handlungs-repertoire aufzunehmen.

Inhalte

  • Die klassische Herausforderung an PL/PM ist die korrekte Einordnung ihrer Projekte (mit ihrer besonderen Organisationsform) in die „Mutter-Organisation“ (ist unter agilen Bedingungen verschärft, weil die Organisation meist auch in Richtung agil umgebaut wird) und das Erkennen der damit verbundenen Schlußfolgerungen; häufig fehlen passendes Struktur-Know-How und Modelle zur produktiven Auseinandersetzung mit Hierarchien und Macht-Konstellationen sowie mit Change-Konzepten, um seinen Platz in der eigenen Organisation zu finden und daraus Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen Handelns ableiten zu können.
  • Projekte sind in VUCA-Zeiten doppelt durch die Technologie-Entwicklungen betroffen: einerseits durch die weitere Digitalisierung ihrer Gegenstände und andererseits durch die zunehmende Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse (insbesondere der Informationsbeschaffung und -verarbeitung sowie der Kommunikation und Kooperation). Dort entstanden in den letzten Jahren vielerlei Herausforderungen wie der professionelle Umgang mit neuartigen collaborative tools oder die Bewältigung der zunehmenden Komplexität der Problemlösungen für den Kunden, die vom PL/PM bewältigt werden müssen.
  • Projekte schaffen Neues und Kreatives nach wie vor hauptsächlich durch das geschickte Zusammenbringen von kompetenten Menschen verschiedener Profession. Insofern braucht es Mut, Weitsicht (ggf mit Vision), Kreativität, Zutrauen, aber auch Gelassenheit, Geduld, Empathie und eine positive Haltung, um eine gute Atmosphäre für Innovation und kreative, wertschätzende Zusammenarbeit zu erzeugen. Und es braucht ein modernes Verständnis von Team und Selbstorganisation.
  • Gleichzeitig erfordert dieses Zusammenbringen die Wahrnehmung, Einschätzung und gezielte Nutzung der Kompetenzen und Potenziale der beteiligten Menschen – dazu wäre die Kenntnis entsprechender Konzepte /Ansätze hilfreich, ebenso wie die Klärung der benötigten Rollen – je nach Anforderung - und zu lernen „how to juggle the roles“. Dafür ist beim PL/PM Selbsterkenntnis und Selbstreflexionsfähigkeit gefragt (wie beim obigen Punkt auch schon) und die Bereitschaft, sich mit den im agilen Umbau neu-entstandenen Rollen SM, PO u.a. auseinanderzusetzen, um die berufliche Perspektive neu zu bestimmen.
  • Wie wir wissen, ist Führung (wertschätzende, aber auch klare) Kommunikation- verbunden mit von allen getragenen Werten (grade auch im agilen Umfeld). Insofern sind moderne Kommunikations-Konzepte und deren situative Anwendung gefragt: ob agil oder nicht und ob von zertifizierten PL/PM geleitet oder nicht – zeigen neuere Untersuchungen, dass dieses Thema nach wie vor eine wichtige „Baustelle“ in Projekten ist und insofern andere Konzepte zum Einsatz kommen müssen als bisher. Damit verbunden ist anderes Denken (vgl. z.B. Kahnemann: langsames Denken, schnelles Denken oder Taleb: Antifragilität oder Borgert: die Irrtümer der Komplexität), das wir im WS üben, um zukunftsorientierter und inspirierender arbeiten zu können.

Zielgruppe

  • erfahrene Projektmanager/-leiter
  • Projekt-Verantwortliche aus der Matrix
  • Personalentwickler/ Weiterbildungsfachleute aus Unternehmen mit dem Focus auf Projekten

Methodik

  • Angeleitete Reflexionen inkl. systemischer Blick auf den Kontext (Visualisierung)
  • Fachlich angeleiteter Austausch
  • kleine Inputs via Flipcharts und Folien,
  • Rollenspiele/Szenische Darstellung/Erarbeitung von Themen in Kleingruppen in break-out-sessions,
  • Übungen zu sinnvollen Kommunikations- und Führungsstilen ggf mit Arbeitsblättern
  • persönliche Entwicklungs-Landkarte • (wenn gewünscht: ergänzendes Coaching extra buchbar)

Referent

 

Dr. Klaus Wagenhals, geb 1953, hat als gelernter Industrie-Soziologe und Organisations-Psychologe einige Jahre in Projekten in unterschiedlichen Rollen gearbeitet, war dann 10 Jahre Geschäftsführer einer mittelständischen Beratungs-firma und ist seit 1998 freier Berater mit den Schwerpunkten Begleitung von Change-Prozessen in Richtung „agil“, Optimierung von Projekten zur excellence“, Unterstützung von Führungspersonen vorwiegend im mittleren Management.

 

2007 gründete er zusammen mit KollegInnen das Netzwerk metisleadership –  näheres s. unter www.metisleadership.com ; Dr. Wagenhals hat sich in zahlreichen Disziplinen und Methoden weitergebildet und engagiert sich sowohl als Autor und Speaker zu obigen Themen, als auch ehrenamtlich z.B. für die Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) in der Regionalleitung der Region KA sowie in verschiedenen Fachgruppen und bei den Wirtschaftspsychologen Rhein-Main.

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Wichtige Hinweise zum Seminar

Dieses Seminar kann für die Rezertifizierung - IPMA Level D-A - mit 24 Stunden angerechnet werden.

Haben Sie Fragen?
Ihre Ansprechpartnerin:

Katja Twiehaus
Tel: 0911 / 433369-54 

Veranstaltungsort

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