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Projektmanagement in der Forschung – GPM testet innovative Methoden

Obwohl über 90 Prozent wissenschaftlicher Arbeit in Form von Projekten erfolgt, ist deren Durchführung doch vorwiegend von Tradition und Intuition geprägt. Beim „Exploratory Symposium“, veranstaltet von der GPM und spm, konnte die mehr als 50 anwesenden Wissenschaftler den Nutzen innovativer PM-Verfahren erfolgreich testen.

20.02.2020 – Ohne Forschung und Innovation können die Herausforderungen unserer Gesellschaft nicht gelöst werden, so GPM Präsident Prof. Dr. Helmut Klausing in seiner Eröffnungsrede des „Exploratory Symposium“, das am 13. und 14. Februar 2020 im Münchner Helmholtz Zentrum stattfand.

Bisherige Versuche, traditionelle Verfahren des Projektmanagements in der Wissenschaft einzusetzen, haben oft abweisende Reaktionen ausgelöst. Die Initiatoren des Symposiums nahmen den in der Forschung typischen Mix von Agilität und Struktur genauer unter die Lupe. Ziel der Veranstaltung war es, einen Werkzeugkasten an modernen Methoden anzubieten, die sowohl die Effizienz der Forschung als auch die Zufriedenheit der Forscher steigern.













Für das Symposium, das das Helmholtz Zentrum München durch seine großzügige Unterstützung erst möglich machte, wurden fünf bewährte Methoden ausgewählt und in Gruppenarbeit ausführlich auf Praxistauglichkeit getestet. Mit den Ergebnissen des Symposiums werben die Initiatoren sowohl für die Erweiterung des Werkzeugkastens als auch deren breitenwirksame Anwendung. Denn allein in Deutschland arbeiten 500.000 Wissenschaftler. GPM Präsident Prof. Klausing bekräftigte, dass die Ergebnisse zu weiteren Vereinstätigkeiten in diesem Bereich hoher gesellschaftlicher Bedeutung ermutigen.

Mehr Informationen unter https://www.gpm-ipma.de/know_how/fachgruppen/detail/exploratory_symposium_re_inventing_project_management_in_research.html.