COLOUM 2

Studie zum IS-Projekterfolg

Eine Studie des Seminars für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung der Universität zu Köln mit der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement zur Wahrnehmung des Erfolgs von IS-Entwicklungsprojekten (IS-Projekterfolg) durch Projektbeteiligte


Ziel der Studie

Ziel der Studie ist es festzustellen, was Projektbeteiligte unter IS-Projekterfolg verstehen, inwieweit Unterschiede im Verständnis und der Wahrnehmung von IS-Projekterfolg zwischen verschiedenen Gruppen von Projektbeteiligten bestehen und wie ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen eine einheitliche, von den beteiligten akzeptierte und möglichst objektive Messung des IS-Projekterfolgs gestaltet werden kann.


Ergebnisse

Allgemeine Einschätzung der Teilnehmer:

  • Für die Teilnehmer ist Kundenzufriedenheit das wichtigste Kriterium für den IS-Projekterfolg. Anforderungserfüllung, Budget- und Termintreue folgen dahinter.
  • Die Effizienz des Prozesses und die Zufriedenheit der Projektmitarbeiter spielen eine überraschend untergeordnete Rolle.


Einschätzung der Teilnehmer anhand konkreter Projekte:

  • Wichtigstes Kriterium ist bei dieser Fragestellung die Zufriedenheit des Auftragnehmers. Budget- und Termintreue sind die nächstwichtigsten.

 

Teilnehmer

Der Fragebogen wurde bislang von 48 Projektleitern und anderen Vertretern von Unternehmen beantwortet.

  • 71 % der Teilnehmer sind Projektleiter, weisen einen hohen Bildungsstand (80 % Hochschulabschluss) und langjährige Erfahrung in der IT-Branche auf.
  • Die Verufserfahrung beträgt durchschnittlich zehn Jahre.
  • 84 % der Projekte werden in Deutschland durchgeführt, die Hälfte davon sind Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungen zuzuordnen., wobei das Budget durchschnittlich 1.390.000 € beträgt.
  • 83 % der Projekte weisen eine Dauer von 25 oder weniger Monaten auf.
  • Es handelt sich im Wesentlichen um kleinere und mittlere Projekte.


Vertreter von Kundenunternehmen werden ebenfalls befragt. Für eine Auswertung dieser Antworten liegt allerdings noch keine ausreichende Anzahl an ausgefüllten Fragebögen vor.