Status Quo Agile 2016/17

Dritte Studie zu Verbreitung und Nutzen agiler Methoden

Nach 2012 und 2014 hat das BPM-Labor der Hochschule Koblenz unter Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V.  und Scrum.org zum dritten Mal eine Studie zur Verbreitung, Erfolg und Nutzungsform agiler Methoden durchgeführt.

Über 1000 Teilnehmer aus über 30 Nationen haben an der internationalen Studie teilgenommen. Wichtige Studienergebnisse zeigen unter anderem: agile Methoden sind sehr erfolgreich und werden meist in Mischformen oder in Kombination mit klassischen Projektmanagementmethoden eingesetzt.

Weitere Detailauswertungen können dem Studienbericht entnommen werden, der unter www.status-quo-agile.de kostenfrei angefordert werden kann.

 

Zielsetzung

Ziel der Studie "Status Quo Agile" war unter anderem die Beantwortung der Frage, wie agile Methoden in der Praxis genutzt werden und wie Anwender klassisches Projektmanagement mit agilen Methoden kombinieren.

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Skalierung agiler Methoden.

 

Zielgruppe

Anwender agiler Methoden wie Scrum, Kanban oder Design Thinking als auch Vertreter von Unternehmen, die nach wie vor klassisches Projektmanagement einsetzen.

 

Ergebnisse der Studie

  • Die deutliche Mehrheit der Anwender agiler Methoden nutzt diese selektiv oder in einer Mischform.
  • Die positivere Einschätzung der Erfolgsquote agiler Methoden ist nach wie vor sehr deutlich, aber geringfügig weniger „enthusiastisch“ als in früheren Erhebungen.
  • Mit 85% ist Scrum die meistgenutzte agile Methode. Danach folgen Kanban, Lean und DevOps.
  • Die Top 3 Gründe für die Anwendung agiler Methoden sind eine kürzere Produkteinführungszeit, die Optimierung der Qualität und die Reduktion der Risiken des Projekts.