COLOUM 2

Status Quo Agile

Zweite Studie zur Verbreitung, Erfolg und Nutzungsform agiler Methode

Nach 2012 hat das BPM-Labor der Hochschule Koblenz unter Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V. zum zweiten Mal eine Studie zur Verbreitung, Erfolg und Nutzungsform agiler Methoden durchgeführt.

Über 600 Teilnehmer aus über 30 Nationen haben an der internationalen Studie teilgenommen. Wichtige Studienergebnisse zeigen unter anderem: agile Methoden sind sehr erfolgreich und werden meist in Mischformen oder in Kombination mit klassischen Projektmanagementmethoden eingesetzt.

Weitere Detailauswertungen können dem Studienbericht entnommen werden, der unter www.status-quo-agile.de kostenfrei angefordert werden kann.

Zielsetzung

Ziel der Studie "Status Quo Agile" war es unter anderem die Beantwortung der Frage, inwieweit agile Methoden auch in klassischen Anwendungsfeldern zu deutlichen Verbesserungen bei Projektsicherheit, Ergebnissen, Kosten und Zufriedenheit führen. Auch wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Untersuchung der Kombination klassischen Projektmanagements mit agilen Methoden wie Scrum, IT-Kanban und Design Thinking gelegt.

Zielgruppe

Anwender agiler Methoden wie Scrum, Kanban oder Design Thinking als auch Vertreter von Unternehmen, die nach wie vor klassisches Projektmanagement einsetzen.

Ergebnisse der Studie

  • Die Mehrheit der Anwender agiler Methoden nutzt dies selektiv oder in einer Mischform. Die durchgängige Nutzung agiler Methoden ist nur bei ca. einem Viertel der agilen Anwender der Fall.
  • Die Erfolgsquote agiler Methoden wird positiver bewertet als die klassischen Projektmanagements.
  • Scrum ist noch vor Kanban, XP und Feature Driven Development die meistgenutzte agile Methode.
  • Scrum, Kanban, Lean und Design Thinking werden in allen Kriterien positiver bewertet als klassisches Projektmanagement.
  • Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer nutzen agile Methoden erst seit 4 Jahren.