Bau- und Infrastruktur

Mission und Selbstverständnis der Fachgruppe

Als Fachgruppe des gemeinnützigen Vereins GPM wollen wir einen Beitrag zur Professionalisierung des Managements und der Governance von Bau- und Infrastrukturprojekten – und damit zur Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland – leisten.

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauindustrie und das Image des Standorts Deutschland entscheiden sich nicht zuletzt am Erfolg ihrer Großprojekte. Mit der zunehmenden Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit nehmen auch die Herausforderungen von Bau- und Infrastruktur zu. Auf dem GPM-Kongress „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“ im Januar 2017 wurden diese Herausforderungen diskutiert und der Bedarf an einer Vertiefung der fachlichen Diskussion über moderne Lösungsansätze für das Management und die Governance von Bau- und Infrastrukturprojekten auf der Grundlage von länder- und branchenübergreifenden Erfahrungen und Standards festgestellt.

Bau- und Infrastrukturprojekte werden oft durch politisch und strukturell gesetzte Rahmenbedingungen erschwert. Die Erfahrungen zeigen, dass die Projekt-Governance-Kompetenz aller Beteiligten gestärkt werden muss. Die Fähigkeit, die eigenen Projekte selbst zu beauftragen, zu steuern und zu führen, ist für die öffentliche Hand wie auch für Unternehmen eine strategische und in wesentlichen Teilen nicht delegierbare Kernkompetenz.

Die Digitalisierung schafft einerseits neue Möglichkeiten und andererseits neue Herausforderungen für das Management von Bau- und Infrastrukturprojekten. Durch die Integration der Planung in einem digitalen Modell (Building Information Modeling, BIM) sollen frühzeitig Widersprüche festgestellt, eine hohe Transparenz der Planung für alle Beteiligten sichergestellt und die Grundlagen für eine effektivere Zusammenarbeit öffentlicher und privater Partner im Projekt sowie für einen wirtschaftlichen Betrieb geschaffen werden. 3D-Druck und andere Technologien ergänzen die Nutzenpotenziale der Digitalisierung. Um diese zu realisieren, sind seitens des Managements und der Governance der Projekte die Voraussetzungen zu schaffen.

Ziele und Zielgruppen

Die Fachgruppe fühlt sich den gemeinnützigen Zielen der GPM verpflichtet und vertritt keine der am Dialog beteiligten Interessengruppen. Sie versteht sich als Raum für einen vertrauensvollen und lösungsorientierten Dialog von Auftraggebern und Projektleitern aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sowie Wissenschaftlern und Beratern. Sie wird die Ergebnisse dieses an nachhaltigen Verbesserungen orientierten Dialogs auch in die Weiterentwicklung des Aktionsprogramms „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“ einbringen. 

Ergebnisse

Ergebnisse der Fachgruppenarbeit werden regelmäßig in Vorträgen, Publikationen sowie Veranstaltungen der GPM und ihrer Partner vorgestellt.