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Quo vadis Hochschule? Digitalisierung als Katalysator für das Lehren und Lernen in Projektform

Die zweite Internationale Fachtagung „Projektmanagement an Hochschulen“ in 2020 fand am 09. und 10. Juli statt. Sie wurde erstmals als Online-Tagung durchgeführt. Besondere Schwerpunkte des Programms mit rund 20 Referenten bildeten ein umfangreicher Erfahrungsaustausch zur Online-Lehre sowie der konstruktiv-kritische Blick in die Zukunft.

16.07.2020 – Die von Prof. Dr. Harald Wehnes und Prof. Dr. Doris Weßels organisierte und moderierte Online-Fachtagung bot wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielen innovativen Beiträgen, regen Diskussionen und neuen Impulsen. Die erfolgreichen Praktiken der interaktiven Online-Lehre wurden in der Tagung wirkungsvoll eingesetzt. Alle Referenten waren aufgerufen, ihre Best Online Practices für die Beiträge anzuwenden.

 

 

 

 

 

 

Zum Start der Veranstaltung gab es den bewährten und insgesamt bereits siebten Erfahrungsaustausch zu den verschiedenen Aspekten der Online-Lehre. Es wurde vereinbart, ein Konzept für PM Blended/Online Learning mit Lernmanagementsystemen zu entwickeln. Die einzelnen Arbeitsgruppen, die sich beim Ad-hoc-Einstieg in den Online-Lehre mit einem sehr fachspezifischen Fokus gebildet hatten, werden nun konsolidiert und zusammengeführt, um eine umfassende Weiterentwicklung der Online-Lehre zu fördern.

Die Ergebnisse einer Studie zum Einsatz von PM Software in der Lehre, KI im PM sowie Erfahrungsberichte zu Kanban und Lean Startup in der Lehre waren weitere Themen des ersten Tages. Den Abschluss bildete die Keynote „Community Training – Asynchrones und selbstorganisiertes Lernen auf einem Firmen internen Social Network“ von Martin Wenzel, Volkswagen AG.

Auf dem Programm des zweiten Tages standen Commercial PM, Planspiele im PM, Ergebnisse der neuesten GPM Gehalts- und Karrierestudie, das Unified Project Management Framework, Zertifizierungen sowie englischsprachige PM-Vorlesungen. 

Der Zukunftsbeitrag von Doris Weßels „Quo vadis Hochschule? Digitalisierung als Katalysator für das Lehren und Lernen in Projektform“ schloss die Tagung ab. Das disruptive Potenzial der Digitalisierung für das System „Hochschule“ wurde anhand von KI-Beispielen aufgezeigt und der Bedeutungszuwachs projektorientierter Hochschullehre diskutiert. Abschließend vereinbarten die Teilnehmer, zu diesem Thema eine Online-Sonderveranstaltung am 24. November 2020 durchzuführen.

Die facettenreiche Veranstaltung war wieder sehr informativ und inspirierend, allerdings wurde das Netzwerken im Rahmen eines geselligen Zusammenseins schmerzlich vermisst.