Team agil – und nun ?

Vom agilen Team zur nutzbringend agil-hybriden Organisation

Der Termin liegt in der Vergangenheit.

Agile Methoden sind in aller Munde. Viele Studien, die tägliche Praxis in den Unternehmen sowie die Schlagzeilen in Presse und Social Media lassen keinen Zweifel zu: Agile Methoden sind ein wichtiger Baustein, um die Herausforderungen der Zukunft und der Digitalisierung mit Erfolg und Nachhaltigkeit zu bewältigen. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen die ersten Schritte der Agilisierung erfolgreich abgeschlossen und Teams zu agilen Scrum-, Kanban-, DevOps-Teams weiterentwickelt haben.

Damit wird aber an vielen Stellen auch deutlich, dass die „großen“ Herausforderungen für die agile Organisation weit über den Betrachtungshorizont einzelner Teams herausgehen. Viele der Erfolgsfaktoren und auszuräumenden Barrieren liegen eben hinter den Grenzen einzelner Teams. Eine Analyse der tatsächlichen Herausforderungen und möglichen Ansatzpunkte zur Lösung hilft Teams, die Basis für eine noch bessere Arbeit zu sichern. Schließlich wird inzwischen in vielen Organisationen klar, dass die Herausforderungen der agilen Organisation mehr als die Summe der einzelnen Herausforderungen auf Team-Ebene sind. Das Zusammenspiel der Teams muss koordiniert und harmonisiert werden. Die Komplexität dieser Aufgabe geht weit über die Komplexität des Managements und der Transformation einzelner Teams hinaus.

Die aktuell vieldiskutierten Scaling Frameworks wie SAFe, LeSS, Spotify, Nexus etc. geben hier viele positive Impulse, wie ein agiles Arbeiten über die Team-Ebene hinaus aussehen kann. Sinnvoll auf die jeweiligen Begebenheiten der einzelnen Organisation übertragen, erlauben die darin enthaltenen Ansätze das notwendige Herunterbrechen einer agilen Vision auf konkrete Ziele für einzelne Teams. Dabei können die auf Teamebene erprobten agilen Prinzipien Partizipation, Wisdom of Crowds, Einfachheit, Team-Motivation und Inspect und Adapt sinnvoll auch auf größere Organisationen übertragen werden. Praktische Erfahrungen zeigen, wie Organisationen agile Scaling Frameworks zur Inspiration nutzen können, ohne diese unreflektiert zu übernehmen. Wie relevant diese Überlegungen sind und welche Felder sie berühren, zeigen Überlegungen zu Verortung und geeigneter Programm-Vorgehensweisen im Kontext der für die meisten Unternehmen anstehenden aktuellen S/4HANA-Umstellungsmaßnahmen.

Eine Analyse der Erfolgsfaktoren und der Barrieren bei der Einführung agiler Methoden auf Basis der Erfahrungen vieler unterschiedlicher Unternehmen zeigt, worauf in der Praxis tatsächlich zu achten ist und wie die entscheidenden Ansatzpunkte adressiert werden können. Dabei kommen auch dem Umfeld und den Führungskräften eine besondere Rolle zu. Zugleich gilt es, als Organisation zu lernen, wann welche Vorgehensweise angezeigt ist und wie auch weitere Methoden wie bspw. Effectuation oder Theory U und andere Ansätze wichtige Impulse für das Management in der VUCA-Welt liefern.

Zur Person
Ayelt Komus ist Professor an der Hochschule Koblenz, Fachbeirat der Heupel Consultants, Initiator des inzwischen 12. Praxisforums und seit 10 Jahren einer der Vordenker der Nutzung von agilen Methoden. Seine Schwerpunkte sind die Nutzung agiler Methoden in hybrider Form, im klassischen Kontext, in Anwendungsfeldern außerhalb der Software-Entwicklung und vor allem auf Ebene der gesamten Organisation über Einzel-Teams hinaus. Als wissenschaftlicher Beirat der Heupel Consultants unterstützte Herr Komus eine Vielzahl von Unternehmen bei Einführung und individueller Ausgestaltung agiler Methoden über die Ebene der Teams hinaus. Gerade in „klassischen“ Branchen nachhaltige und nutzbringende Veränderungen in Prozessen und Fähigkeiten zu realisieren ist dabei besonderer Schwerpunkt.

Seine praktischen Erfahrungen aus einer Vielzahl von Unternehmen, die er coachen oder beraten durfte, verbinden sich mit der Expertise aus seinen durchgeführten Studien. So etwa die umfangreichsten Studien zu agilen Methoden in Europa „Status Quo Agile“ (2012, 2014 und 2016 in Zusammenarbeit mit Scrum.org, IPMA und GPM), „Agiles PMO“ und „Status Quo PEP - Lean und Agil im Produktentstehungsprozess“ und aktuell die Studie "Positionsbestimmung S/4HANA" mit der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V.). Ergänzt wird die Expertise durch die Ergebnisse vieler hundert Unternehmen aus verschiedenen Analyse-Instrumente wie „myAgile“, „Agile Assessment“, „Mein Digital Profil“ und der „Stacey-Projektportfolio-Analyse“.

Aktuell untersucht Herr Komus in Zusammenarbeit mit der DSAG (Deutschsprachige SAP Anwendergruppe) in seiner aktuellen Studie, wie Unternehmen die anstehenden Chancen und Herausforderungen der Umstellung auf SAP S/4 HANA angehen und welche (agile) Organisationsprinzipien dabei den Erfolg sichern. Herr Prof. Dr. Ayelt Komus ist regelmäßiger Keynote Speaker, Autor von bald 100 Aufsätzen und Büchern sowie vielfach zitierter und interviewter Experte in Fachmedien wie der Wirtschaftswoche, brand eins u.v.a.

Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten

www.heupel-consultants.com,

www.process-and-project.net,

www.komus.de,

www.praxisforum.net,

www.hs-koblenz.de/s4-studie/

Herr Prof. Dr. Ayelt Komus ist zu erreichen auf Twitter (@AyeltKomus), LinkedIn und Xing. Laufend aktuelle Informationen finden Sie unter www.process-and-project.net/newsletter

Come Together um 18:00 Uhr
Bereits ab 18:00 Uhr gibt es ein Come Together, um in lockerer Atmosphäre bestehende Kontakte zu pflegen, neue zu knüpfen oder schon mal mit dem Referenten ein Wort zu wechseln. Für etwas zu essen und zu trinken ist gesorgt.

Hinweis
Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger personenbezogener möglich, die spätestens bis zum 15.06.2019 um 24:00 Uhr eingegangen sein muss. Zur Legitimation bitte einen Lichtbildausweis mitführen.

Nachweis Rezertifizierung
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung kann als Nachweis für die Rezertifizierung der IPMA 4-L-C Zertifikate für Projektmanager/Projektmanagerinnen bescheinigt werden.

Veranstaltungsort

Provinzial Rheinland Versicherung AG
Provinzialplatz 1
Raum Berlin
40591 Düsseldorf

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