Digitalisierung des Fördermittelmanagements in der Stadtverwaltung Dresden

Der Termin liegt in der Vergangenheit.

Eine Präsenzveranstaltung der GPM Region Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden ist ein wichtiger Fördermittelgeber vor allem im Bereich der Kultur, der Jugendhilfe und im Gesundheits- und Sozialbereich. Die daraus resultierenden Vorgänge und Finanzströme müssen in ein fortlaufendes Controlling eingebunden sein. Genau diese Aufgabe stellte die Verwaltung der Landeshauptstadt Dresden vor erhebliche Herausforderungen. Grund für die Einführung des Systems waren die bestehenden heterogenen organisatorischen und technischen Lösungen, das nicht immer fachbereichsübergreifende Arbeiten der Fördermittel-Bearbeiter mit eigenen und nicht aufeinander abgestimmten Werkzeugen sowie fehlende Standards bei der Abbildung von Fördermittelentscheidungen und der Dokumentation. Eine zeitgemäße Unterstützung zur Optimierung der Arbeitsprozesse aber auch der Einbindung der politischen Entscheidungsgremien musste her.

Die direkte Nutzung der bestehenden Softwarelösung des Freistaats Sachsen war aus unterschiedlichen Gründen nicht zielführend. Somit entschied sich Dresden für eine Nachnutzung dieser Lösung unter Anpassung der Nutzeroberflächen auf Basis eines neuen und browserbasierten Frameworks an die kommunalen Bedürfnisse und Spezifika.

So entstand im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft eine Softwarelösung zur Fördermittelverwaltung, die optimal auf den kommunalen Bedarf ausgerichtet ist. Der Softwareentwicklungspartner implementierte in Eigenregie die Funktionen, die Kommunen für die Vorgänge zum Empfang von Fördermitteln benötigen. Die Stadt Dresden konzipiert, beauftragt und nutzt die Vorgänge für die Vergabe von Fördermitteln. Beide Softwareteile arbeiten mit einer gemeinsamen Datenbank, sodass auch komplexe Fördervorhaben auf Basis einzelner Fördermaßnahmen übersichtlich abgebildet werden können.

In dem Termin stellt Daniel Skaletzki die Herausforderungen im Projekt vor. Detailliert wird die Ausgangslage beleuchtet sowie die Zielstellung des Projektes für alle involvierten Stakeholder. Es handelt sich noch um ein laufendes Projekt, so dass auch die weiteren Zukunftsperspektiven vorgestellt werden.

Der Referent

Daniel Skaletzki ist Abteilungsleiter im Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen der Stadtverwaltung Dresden mit dem Aufgabenschwerpunkt Einführung, Betreuung und Betrieb von Fachverfahren. Er leitet zahlreiche Projekte für unterschiedliche Fachämter innerhalb der Landeshauptstadt. Durch seine Mitwirkung bei der Konzeption von Anwendungen auf der Plattform dresden.de setzt er wertvolle Impulse für die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Herr Skaletzki ist seit dem Jahr 2009 zertifizierter Projektmanager nach IPMA Level C sowie zusätzlich seit 2018 hybrid+ Projektmanager.

 

Im Anschluss an den Vortrag möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Darüber hinaus besteht - wie gewohnt - noch die Gelegenheit zur Diskussion und zum Networking.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Melden Sie sich aber bitte auf der Webseite der GPM an! Sie erleichtern uns damit die Planung.

GPM-Teilnehmer können sich die Veranstaltung im Rahmen einer Zertifizierung als Weiterbildung anerkennen lassen. Geben Sie bitte bei der Anmeldung Ihre Mitgliedsnummer an. Dann erhalten Sie nach der Veranstaltung automatisch eine Teilnahmebestätigung.

Ihre Projektmanagement-Regionalgruppe Dresden

Veranstaltungsort

T-Systems Multimedia Solutions GmbH
Riesaer Str. 5
Haupteingang im Turm
01129 Dresden

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