Führung in VUCA-Zeiten

Überall ist die Rede von VUCA-Zeiten – was soll das bedeuten, insbesondere für Führung in/ von Projekten?

Der Termin liegt in der Vergangenheit.

Wenn sich Unternehmen – wie derzeit häufig zu beobachten – stark verändern, wenn Sie Ihre Projekte agilisieren, ihre ganze Organisation neu denken und designen (Laloux), von weniger Hierarchie, mehr Selbstbestimmung und einem „agilen mindset“ die Rede ist, die Veränderung der Kultur in Richtung mehr Transparenz, mehr Fehler-Toleranz, näher am Kunden sowie an der Marktdynamik und mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten gefordert wird, dann kann man davon ausgehen, dass sich auch Führung verändern muß oder dass sich Führung schon verändert, weil sonst all das gar nicht möglich wäre.

Man kann diese veränderten Anforderungen

  • am Umgang mit Strukturen/ Prozessen und darauf bezogenen Aufgaben und Rollen festmachen,
  • man kann sich darauf konzentrieren, welche Werte und welche Prinzipien/ Grundsätze/ Paradigmen heute relevant sind (z.B. Transparenz) und wie sich Verhaltensweisen ändern müssen/ sollten, um z.B. im Projekt-Kontext gute Beziehungen mit allen Stakeholdern und einen tragenden Team-Spirit aufzubauen, lösungs- und ressourcen-orientiert, wertschätzend, fordernd und fördernd, innovativ, verändernd, aber auch gesundheits-erhaltend, leitend zu wirken (vgl. z.B. den Ansatz „mindful leadership“),
  • man kann sich auch auf die Methoden und Tool-Ebene begeben, um zu checken und zu entscheiden – ggfs Fallbezogen – welche in einer bestimmten Situation am besten zum Einsatz kommen sollten, um obiges zu unterstützen.
  • Oder auf die verschiedenen Facetten der Kommunikation (wie z.B. dialogische K., konstruktive Konfliktklärung o.ä.), die als zentrales Führungs-Instrument im Grunde ein Querthema sind.

 

Wir werden an diesem Abend zusammen entscheiden – nach einem kurzen Überblick über diese Ebenen der Betrachtung der Beziehung von Führung und Geführten – welche dieser Anforderungs-Aspekte uns am stärksten mit der VUCA-Welt im Projekt verknüpft zu sein scheinen, uns berühren und beschäftigen und welche wir daher vertiefend bearbeiten wollen.

Wir freuen uns schon auf Ihre Erfahrungen und Einschätzungen und natürlich auch Ihre Fragen zum Thema.

 

 

Der Referent/WS-Leiter: Dr. Klaus Wagenhals

Dr. Klaus Wagenhals, 68, ist Industriesoziologe und Organisationspsychologe, hat in vielen Projekten in unterschiedlichen Rollen gearbeitet, war Geschäftsführer einer mittelständischen Beratungsfirma und ist seit Ende 1998 freier Berater mit den Schwerpunkten „Begleitung des Change in die agile Welt“, darauf bezogene Neu-Definition zukunftsweisender Führung“ und „Excellence von Projekten und Portfolios“.

2007 gründete er zusammen mit KollegInnen das Netzwerk metisleadership –  näheres s. www.metisleadership.com

Dr. Wagenhals ist vielfältig engagiert – so z.B. als Mitglied der Regionalleitung der GPM Region KA und in verschiedenen Fachgruppen (z.B. „Führung im Projekt“) sowie als Autor und Speaker zu leadership- , PM- und Change-Themen (s. z.B. das Interview zu moderne Führung im Projekt in: pmaktuell Nr.5/2018 oder die Mitarbeit am Change Management Workbook, erschienen im Juni 2020 im Hanser-Verlag).

Veranstaltungsort

Online by RG Stuttgart

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