GPM Aktuelles

Innovation im öffentlichen Sektor – die GPM auf dem Creative Bureaucracy Festival 2020

Ein Festival in Zeiten einer globalen Pandemie? Das Creative Bureaucracy Festival 2020 machte es möglich! Vom 28.September bis 02. Oktober entfaltete sich eine digitale Woche voller bürokratischer Vorstellungskraft mit mehr als 100 Sessions sowie 220 Referenten aus mehr als 35 Ländern. Auch die GPM war an diesem globalen Forum für Innovationen im öffentlichen Sektor als Netzwerk- und Programmpartner beteiligt. Die beiden von der GPM gestalteten Sessions können Sie sich im Video ansehen.

19.11.2020 –

Ein Projekt kommt selten allein: Erfolgsfaktoren  
 

Inhaltlich gestaltete die GPM eine Session mit PD Partnerschaft Deutschland zum Thema Multiprojektmanagement. Es diskutierten Ryan Marquez (Manager PD), Dr. Silke Schönert (Professorin RFH Köln), Prof. Dr. Claus Hüsselmann (Leiter Labor Prozess- und Projektmanagement TH Mittelhessen) und Manuel Galadi (Abteilungsleiter Software ITZBund) in einer digitalen Runde. Moderiert wurde die Session von Heike Kratt (Hauptstadtrepräsentantin GPM). Das Ziel der Diskussion war es zu erörtern, welche Faktoren ein gelungenes Multiprojektmanagement ausmachen: zum Beispiel Wissensaufbau als Katalysator von gelingendem Projektmanagement sowie praktikable Methoden und Prozesse, die auf Akzeptanz stoßen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, denn es sind letztendlich sie, die die Projekte leben und umsetzen.  

Möchten Sie mehr über die verschiedenen Perspektiven auf gelingendes Multi-projektmanagement erfahren? Hier können Sie sich die Session ansehen:

Ein Projekt kommt selten allein: Erfolgsfaktoren für Multiprojektmanagement










Nachhaltiges Projektmanagement
 

Eine weitere Session gestaltete Heike Kratt (Hauptstadtrepräsentantin der GPM) gemeinsam mit Dirk Meyer (Leiter der Abteilung Verwaltung, Haushalt, Forschung und Digitalisierung BMU) zum Thema „Nachhaltiges Projektmanagement und die Gestaltung der klimatischen und digitalen Transformation“. In dieser Session beleuchteten die beiden Gesprächspartner die Verbindungen zwischen der digitalen und klimatischen Transformation. Die Gestaltung dieser Transformationen bedarf einer interdisziplinären Herangehensweise, die durch nachhaltige Projektstrukturen gestärkt werden kann. Diese Zukunftsaufgaben bedürfen der Kooperation über Ressorts und Ebenen hinweg.

Ein weiterer Aspekt, der im Gespräch aufgegriffen wird, ist die normative Gestaltung beider Transformationsprozesse. Es besteht der Bedarf zur Schaffung klarer Rahmenbedingungen bei der Umsetzung beider Transformationen, z.B. durch eine verbesserte, normative Projektgovernance. Kommunikation und die Schaffung von Zukunftsbildern sind wichtige Elemente der Gestaltung. Die digitale und klimatische Transformation sich einander verstärkende Prozesse, zu deren Gestaltung Projektmanagement einen Beitrag leisten kann.

Sie möchten mehr über die Verknüpfung der großen Transformationen unserer Zeit erfahren? Sehen Sie sich hier die Session mit Heike Kratt und Dirk Meyer an:  

Projekte machen Zukunft