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Die GPM beim Zukunftskongress Staat und Verwaltung

„Management und Governance von Projekten – Schlüsselkompetenz für Staat und Verwaltung“: Unter diesem Motto beteiligte sich die GPM am diesjährigen Zukunftskongress Staat und Verwaltung, der vom 18.-20. Juni 2018 in Berlin stattfand. Bereits zum fünften Mal war die GPM Partner dieses Leitkongresses zur Modernisierung der Verwaltung.

29.06.2018 – An der Veranstaltung im Herzen Berlins nahmen rund 1.500 Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen teil. Staatssekretär Klaus Vitt, der den Schirmherrn, Bundesinnenminister Horst Seehofer, vertrat, kündigte in einer Keynote konkrete Maßnahmen an, die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben. Dabei wurde auch deutlich, wie wichtig es ist, eine angemessene Projektgovernance einzurichten, um diese große Veränderungsaufgabe zu stemmen. Das zentrale Thema, die Ausgestaltung der Digitalisierungsstrategie, führte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, in einer mitreißenden Rede weiter aus. Die Digitalisierung der Verwaltung in einem Zeitrahmen von fünf Jahren sei nicht nur notwendig, sondern auch möglich.

Die GPM hat in diesem Jahr einen eineinhalbstündigen Zukunftsdialog und zwei Best-Practice-Dialoge ausgerichtet, war an zwei Podiumsdiskussionen beteiligt und hatte wie immer einen gut besuchten Stand neben dem des BMI. Verbindendes Element aller Beiträge der GPM war das Aktionsprogramm „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“, das die GPM 2017 initiiert hat. Gemeinsam mit öffentlichen Partnern geht es der GPM darum, die Verwaltung dabei zu unterstützen, den Wandel gemeinwohlorientiert in Projekten zu gestalten.

Der Zukunftsdialog stellte das Aktionsprogramm in den Mittelpunkt und diskutierte mit GPM Präsident Prof. Helmut Klausing und hochrangigen Vertretern des Bundesinnenministeriums, des Bundesrechnungshofes, des Bundesverwaltungsamtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der Freien und Hansestadt Bremen sowie der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), wie das Aktionsprogramm gemeinsam mit der Verwaltung weiterentwickelt werden kann. Moderiert wurde der Dialog von Ina Gamp, Sprecherin des Aktionsprogrammes, und Norman Heydenreich, stellvertretender Vorsitzender des Beirates des Aktionsprogramms.

Die Best-Practice-Dialoge widmeten sich der Frage, welche Rolle und Verantwortung Führungskräfte im kommunalen Projektmanagement spielen sowie welche Erfahrungen es aus der Praxis mit der Anwendung von agilem Management in der Verwaltung gibt. Ina Gamp und Heike Kratt, Sprecherin Public Affairs, moderierten. Heike Kratt vertrat die GPM auch in der Podiumsdiskussion zum Thema „Führungskräfte vor neuen Herausforderungen: Agieren und Bestehen in der VUKA Welt“ mit dem Präsidenten des Bundesveraltungsamtes und der Bereichsleiterin Personalpolitik bei der Bundesagentur für Arbeit. Michael Münzberg, Fachgruppenleiter Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung, vertrat die GPM bei der Podiumsdiskussion „Fehlerkultur und Projektmanagement: Lernen aus ‚gescheiterten‘ Digitalisierungsprojekten“.