COLOUM 2
GPM Aktuelles

Synergien zwischen Qualitäts- und Projektmanagement

Die GPM führte Ende Juni zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) einen Workshop durch. Ziel war es, Synergien zwischen beiden Disziplinen zu erarbeiten und weitere Schritte zu planen.


19.07.2012 - Am 27. Juni 2012 trafen sich über 30 Experten beider Disziplinen zu einem gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und der GPM veranstalteten Workshop. Sie gingen dabei der Frage nach, wie sich Projekt- und Qualitätsmanagement wechselseitig befruchten können.
 
Der gemeinsame Workshop bildet den bisherigen Höhepunkt einer sich stetig verdichtenden Zusammenarbeit beider Verbände. So gibt es bereits einen regen fachlichen Austausch zwischen einzelnen Regionalgruppen beider Institutionen. Ausgehend von der These, dass sowohl professionelles Qualitäts- als auch Projektmanagement entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist, diskutierten die Teilnehmer, wie dieser durch ein bewusstes Zusammenspiel beider Disziplinen noch weiter gesteigert werden kann. In diversen Arbeitsgruppen arbeiteten sie Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Synergiepotenziale heraus und besprachen konkrete Schritte für die weitere Zusammenarbeit der beiden Verbände. Unter den Beteiligten herrschte Einigkeit, dass sowohl im Qualitätsmanagement PM-Kompetenzen unabdingbar sind als auch QM-Kompetenzen im Projektmanagement. Dies werde schon daran deutlich, dass jede Einführung eines QM-Systems ein Projekt darstelle. Zugleich ähneln sich die Kompetenzprofile bei sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen, was ein gegenseitiges Verständnis erleichtert.

Der Workshop endete mit zahlreichen konkreten Ergebnissen. So initiierten DGQ und GPM die Gründung einer gemeinsamen Fachgruppe, die insbesondere den fachlichen Austausch vertiefen und weitere Workshops und Fachtagungen inhaltlich vorbereiten soll. In einem Positionspapier sollen die Vorteile eines integrierten Ansatzes von Qualitätsmanagement und Projektmanagement dargestellt werden. Publikationen zu diesem Thema sollen folgen. Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit auf regionaler Ebene soll weiter vertieft werden.