COLOUM 2

Tools and Practice for International PM

Anstoß, Vorgeschichte und Hintergründe zur Fachgruppe


Im Februar 2008 wurden während der GPM-Aktiv, der Konferenz der GPM-Funktionsträger, in zwei Workshops Themen erarbeitet, die für die Entwicklung der GPM als international ausgerichtetem Verband von Bedeutung sind. Insbesondere zwei Themenbereiche wurden identifiziert:

  • Rüstzeug vermitteln für erfolgreiche internationale Projekte
  • Erfahrungen vermitteln aus internationalen Projekten.


Auf der im Juni 2008 folgenden Auftaktveranstaltung in Aachen fanden sich interessierte Mitglieder und Freunde der GPM zu einem Erfahrungs- und Gedankenaustausch u.a. zu den folgenden Aspekten ein:

  • Trotz guter Ausbildung und gewissenhafter Vorbereitung tauchen immer wieder unerwartete Anforderungen und zum Teil verblüffende Lösungen in der Praxis auf.
  • Überraschungen positiver wie negativer Art, die man persönlich in internationalen Projekten erlebt hat.


Während dieser Veranstaltung wurde die Gründung der Fachgruppe beschlossen, welche im Januar 2009 erfolgte.


Ziele

Die FG möchte Projektmanagern und Projektmitarbeitern, die in internationalen Projekten eingebunden sind, praktische Hinweise geben zu Themenbereichen, die erfahrungsgemäß bei internationalen Projekten eine (große) Rolle spielen. Dabei steht nicht die tiefgehende wissenschaftliche Bearbeitung im Vordergrund, sondern die Darstellung von Themen und Arbeitspaketen, die regelmäßig auftreten. Für diese Punkte sollte man gerüstet sein.

Die FG unterteilt sich in zwei Arbeitsgruppen:
Die Arbeitsgruppe Tools hat es sich zur Aufgabe gemacht, sinnvolles und notwendiges Handwerkszeug für das internationale Projektmanagement zusammenzustellen. Hierbei geht es um das Beleuchten wichtiger Themen, die für den in Deutschland ausgebildeten Projektmanager neu sind.
Practice hingegen sammelt Tipps und Tricks für diejenigen, die im Rahmen internationaler Projekte im In- wie Ausland vor dem Sprung ins kalte Wasser bzw. Unbekannte stehen. Wichtige Ansatzpunkte für die Arbeiten sind natürlich die Erfahrungen aus internationalen Projekten, die Mitarbeiter und Organisationen gemacht haben.


Zielgruppen

Die FG richtet sich an Interessierte und betroffene Projektleiter und Projektmitarbeiter aus allen Projektarten verschiedener Branchen. Im Einzelnen können dies sein:

  • Operative PM-Dienstleister, die Projekte im Ausland abwickeln und ihre Kenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung stellen möchten
  • Unternehmen, die Bedarf an einer erweiterten PM-Ausbildung für ihre Mitarbeiter haben und Aspekte des internationalen Projektmanagements an ihre Projektmanager vermitteln wollen, bevor diese ins Ausland gehen Operative Projektmanager, die in internationalen Projekten arbeiten und an einem Erfahrungsaustausch interessiert sind.


Ergebnisse

  • Die organisatorische Entwicklung und der Aufbau der FG: Aufteilung der FG in die zwei Themenbereiche (Arbeitsgruppen) Tools und Practice
  • Entwicklung eines Zielplanes sowie eines Rahmenterminplanes für jede Arbeitsgruppe.
  • Definition und Verteilung der für die FG-Arbeit notwendigen Rollen und der damit verbundenen Aufgaben und Erwartungen.


Thematisches Arbeiten:
Tools: Contracts, Cross-Cultural, Organisation, Standards sowie Methoden.
Cross-Cultural: Die Besonderheiten internationaler Projekte bezüglich natürlichem und kulturellem Umfeld und die andersartigen Rahmenbedingungen.
Organisation: „übliche“ Stellenbeschreibungen in internationalen Teams, Führen, Kommunikation und Controlling internationaler Teams. Methoden: Extension of Time Analysis, Delay and Disruption Analysis, Terminplanerstellung mittels international üblicher Software.

Practice:
Analyse von u. a. Veranstaltungen und Veröffentlichungen im Umfeld der GPM , Identifikation von Themenfeldern und Besonderheiten, die bei internationalen Projekten besonders interessieren.