Projektmanagement im Mittelstand
Hintergründe der Fachgruppengründung
Wer sich intensiv mit Projektmanagement beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es dazu bereits eine Vielzahl von Erfahrungen, Regelungen, Modellen, wissenschaftlichen Ausarbeitungen etc. gibt. Insofern sollte man meinen es ist schon alles gesagt bzw. geschrieben und erforscht.
Nur warum wird, was in Konzernen gut funktioniert, bewährt und in seinen positiven Auswirkungen anerkannt ist, in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht um- und eingesetzt?
Mit dieser zentralen Frage fanden sich im April 2011 Mitglieder der GPM zusammen, um eine neue Fachgruppe zu gründen.
Ziele
Wir wollen zusammen Mittel und Wege finden, die zum einen das Interesse für ein Projektmanagement bei der Zielgruppe wecken, zum anderen praxisnahe Hilfestellungen für seine Umsetzung und Anwendung geben.
Dabei geht es uns allen nicht um die Erstellung eines weiteren Kompendiums, sondern zuerst um die Sammlung und Analyse anhand unserer vielfältigen Erfahrungen. Auf dieser Grundlage wollen wir einfachere Methoden auswählen und Nutzenargumente erarbeiten. Denn, soviel ist schon heute klar, wesentliche Gründe der Sorge in mittelständischen Unternehmen sind einerseits eine befürchtete bürokratische Überfrachtung und andererseits Unkenntnis. Wenn es aber gelingt mit der richtigen Sprache und Kommunikationsform an die Unternehmen heranzutreten, dann kann viel für die Sache des Projektmanagements erreicht werden. Unser Ziel als Gruppe ist es, Hilfe zu leisten diese Sprachbarrieren und Kommunikationsblockaden zu überwinden.
Organisation
In viermal jährlich stattfindenden Fachgruppensitzungen und unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden wir an dieser Aufgabe arbeiten.
Interessenten, die in kleineren und mittleren Unternehmen Projekte initiieren und/oder durchführen sind eingeladen, mitzuarbeiten und wenden sich für die Kontaktaufnahme bitte an die erweiterte Fachgruppenleitung:
- Guido Hänßgen, Magdeburg
- Kai-Arne Bischoff, Berlin
- Eric Nehrbaß, Hannover
