COLOUM 2

Das Konzept der kritischen Kette im Projektmanagement

Anstoß, Vorgeschichte und Hintergründe zur Fachgruppe

Neugierig geworden durch das Lesen von Goldratt´s Büchern "Das Ziel" und "Die kritische Kette" trafen sich im August 2003 auf Initiative von Dr. Jörg Passenberg acht Projektmanager, um die GPM-Fachgruppe zu gründen.
Zu Beginn der gemeinsamen Arbeit in der Fachgruppe stand die Gewinnung eines Gesamtüberblicks zu praktischen Erfahrungen mit dem Konzept der kritischen Kette im deutschsprachigen Raum im Vordergrund. Dazu wurde ein umfangreiches Kontaktnetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut sowie eine Reihe von Treffen zum Erfahrungsaustausch mit Anwendern und Experten durchgeführt. Schnell wurde klar, dass das auf Goldratt´s „Theory of Constraints“ (ToC) basierende „Critical-Chain-Projektmanagement“ (CCPM) weit mehr als eine einfache Methodik im Rahmen der Projektplanung ist. Einen guten Einblick in die damalige Arbeit der Fachgruppe vermittelt ein Zwischenbericht der Fachgruppe. Im April 2006 wurde das Kernteam der Fachgruppe auf 19 Personen erweitert und verschiedene neue Arbeitsgruppen gebildet. Weitere Details liefert der Bericht in der PM aktuell 4/2006, Seite 78.    

Ziele

Die Mitglieder der Fachgruppe möchten Projektmanagern und -mitarbeiten sowie den Verantwortlichen für Projektmanagement und Unternehmen(-sbereiche) spezielle Ansätze zur Vorbereitung und Umsetzung von Projekten näher bringen, die im Ausland entwickelt, außerordentlich erfolgreich eingesetzt und in Deutschland lange Zeit nur Insidern bekannt waren. Allen voran Critical-Chain-Projektmanagement sowie zusätzlich weitere sehr stark partnerschaftlich geprägte Ansätze wie

  • den T5-Ansatz, der bei Bau des Terminal 5 in London Heathrow verwendet wurde,
  • die Weiterentwicklung des aus einem lange Zeit geheim gehaltenen Projekt der Automobilindustrie hervor gegangenen Communigram-Ansatzes zum Business Communication Engeneering,
  • den Ansatz zu Allianzprojekten.


Zielgruppen

Alle Interessierten, die eine Optimierung ihrer Ergebnisse im Rahmen von Einzelprojekten, Programmen, Portfolios oder der kompletten Projektflotte eines Unternehmens anstreben. Dazu gehören die Anwender und Experten zu den oben genannten Ansätzen im In- und Ausland.