COLOUM 2

Claimsmanagement

Anstoß, Vorgeschichte und Hintergründe zur Fachgruppe

Ein optimales Vertragsmanagement wird immer wichtiger, um das Ergebnis in einem Unternehmen zu sichern. Die Methoden des angloamerikanischen Contract- und Claimsmanagement finden eine wachsende Verbreitung auch bei rein innerdeutschen Aufträgen. Die Methodik wird durch die großen Konzerne quasi importiert. Das Management von Verträgen und deren Risiken bildet heute die wichtigste Basis um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können und sollte wie eine maßgeschneiderte Rüstung zu einem Unternehmen passen.
 
Jede Abweichung eines Vertrages erfordert sofort Maßnahmen aus der Werkzeugkiste des Claimsmanagements. Leider sind die Methoden nur unzureichend bekannt, so dass zum Teil hohe Risiken eintreten, die erst viel zu spät erkannt werden.

Eine systematische Einführung des Claimsmanagements in einem Unternehmen ist in der heutigen Zeit unverzichtbar. Diese Fachgruppe hat daher zum Ziel, Standards und Empfehlungen zu erarbeiten, die einem Unternehmer und Projektleiter erlauben, ein optimales Claimsmanagement einzuführen.

Im Januar 2006 wurde die Projektgruppe Claimsmanagement im Rahmen der GPM Region Frankfurt gegründet. Im Februar 2008 entstand daraus die Fachgruppe „Claimsmanagement“.

Ziele

  • Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung des Claimsmanagement.
  • Definition wesentlicher Begriffe.
  • Definition der Anforderungen in Unternehmen um Claimsmanagement zu etablieren
  • Erarbeiten von Best Practice
  • Lebenshilfe für Projektbeteiligte
  • Anstoßen und Durchführen von Studien und Untersuchungen.
  • Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen.
  • Bewusstmachen des Claimsmanagements als entscheidender Faktor des Projektmanagements.
  • Aufbau eines Netzwerks von Fachleuten, die sich dem Thema Claimsmanagement widmen. Bei Interesse:
    claimsmanagement‎@‎gpm-ipma.de

 

Zielgruppen

Projektbeteiligte aller Ebenen.

Ergebnisse

Die Organisation der Fachgruppe besteht aus einem Lenkungskreis, der sich 4-5 Mal pro Jahr trifft und weiteren Projektgruppen. Dabei werden die grundsätzlichen Ziele und Maßnahmen im Lenkungskreis definiert, welche dann in Projekten umgesetzt werden. Die zielgerichteten Projekte haben nur eine definierte Lebensdauer (Projektziel erreicht), wobei die Fachgruppe als übergeordnete Institution unbefristet ist.

Die Aufgabe des Lenkungskreises besteht in der Festlegung und Beauftragen von weiteren Projekten, Studien, Tagungen, Veröffentlichungen in Medien und Publikationen, etc.

Es wird eine bundesweite Kooperation mit weiteren Gesellschaften wie z.B. VDI und VDMA angestrebt um nach Möglichkeit Synergien zu nutzen und zu allgemein verwertbaren Ergebnissen zu kommen.

Die Ergebnisse der Projektgruppen werden über die GPM publiziert und den beteiligten Gesellschaften zur Verfügung gestellt.